Warum denn nicht? Wo, wenn nicht hier? Wann, wenn nicht jetzt?

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„Forum Altona“_______________„Marilu“________________„La Tazza d’Oro“_______________„Upper Cut“

Von meinen eingereichten 4 Wettbewerbsbeiträgen nominierte die Jury für die Große Bergstraße das Konzept für das Forum Altona

Künstlerisches Konzept und Kurzbeschreibung der Kunstorte in integrierter Fassung

Die Bilder mit dem Engelmotiv (angel at work) sind Teil meines Projektes, das auf dem alten Kontinent symbolisch und ikonographisch aufgeladene Örtlichkeiten durch einen Stimulus der Sehnsucht verbinden will, um so inmitten der Widersprüche des zusammenwachsenden Kontinents die Zusammengehörigkeit der Europäer zu befördern.
Dabei ergaben sich durch die Konfrontation eines Idols, das allgemein verständlich seinen Konnotationskontext zwischen Kitsch und inbrünstiger Hoffnung (auf Segen, Schutz oder Rache findet) mit kontrastiv aufgeladenen symbolischen Örtlichkeiten in Europa findet (Atomium und EU-Komplex in Brüssel; Siegessäule und Brandenburger Tor in Berlin; l'Arc de Triomphe, la Tour Eiffel, Existenzialistencafé in Paris; Nazi-Atlantik-Wall-Bunker bei Skagen; Rom, Vatikan, Stromboli und Biennale in Venedig, etc.), immer wieder spannungsreiche Erlebnisse bei der Performance selbst (angel at work in Europe), oder aber es wurden später überraschende Erkenntnisse beim Rezipienten initiiert.
Einen kleinen Eindruck davon, was dies für die Altonale bedeuten könnte, vermitteln die Fotomontagen, die sich beziehen auf:

  1. das Aus- und Abgegrenzt sein, die Verlassenheit, soziale Exklusion und städtische Ödnis der Planungswüste „Große Bergstraße“ in der das „Forum Altona“ unter dem Motto „Archaisch und kultiviert – Kunst, Mode und Schmuck für „das Forum“ mit einer Schaufensterinstallation oder aber einer Ausstellung im Innenraum bedient wird, die zum Ausdruck bringt, dass autonome Kunst liebend gern dort einen Spielraum annimmt, wo andere zumindest solange nicht mehr hin möchten, bis die Avantgardekunst und ihr übliches Gefolge (die Szene) das Quartier „chic, cool, trendy“ gemacht hat.
  2. auf das buntere, lebendigere, integrativere Ottensen beziehen sich die Schaufensterfotomontagen, die im „Marilu“ in der Bahrenfelder Straße zwei kontrastive „angel at work perspectives“ aus dem Bereich Naturerlebnis zeigen: Außenfenster: Sturm, Nässe, Windenergie (Schutzbedürftigkeit); Innenfenster: Sand, Sonne, Luftsprünge (Freiheitsbedürfnis).
  3. im „La taza d’Oro“ in der Bahrenfelder Straße lenken die Schaufenstermontagen außen den Blick auf ein widersprüchliches Rom und sieht man innen das Ergebnis einer „angel at work in Italy performance“, die den Engel tanzend durch Himmel und Hölle ins Paradies der Kunst, die Biennale in Venedig, peitscht.
  1. dem Friseurgeschäft „Upper Cut“ in der Ottenser Landstraße ist in schriller Schockästhetik ein zum Namen des Ladenlokals passender Kinnhaken zugedacht, der als Schaufenstermontage die Grenzen aufhebt zwischen Installation (Altar mit den Haaren der Protagonisten, der nicht ernst genommen werden will), Schmuck (Unisexschmuck für starke Persönlichkeiten) und Kunst (Guckkästen mit den Frontansichten der Protagonisten, sowie der Parole: Liberty, Diversity, Exclusivity, Audacity, Shock; also den Zauberworten: Freiheit, Verschiedenheit, Ausschließlichkeit, Wagemut und Schock), die mein Ottensen mit meiner Installation im Forum Altona auf der anderen Bahnhofseite verbinden sollen.

 

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