13.06.2007 9.30 h

 

Verleihung altonale kunstpreisKunst im Schaufenster an Micha Stephanie und Bettina Ulitzka – Allali am 8. Juni im Kultur Forum Altona

Im Rahmen der kunst altonale9 wurde am Freitag, den 8. der altonale kunstpreis im Kultur Forum Altona von Staatsrat Dr. Gottschalck überreicht. Für den Kunstpreis hatten sich 90 Künstler und Künstlerinnen beworben. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern Kulturbehörde, der Hochschule für Bildende Kunst HfbK, BBK und Galeristen nominierte 12 Künstlerinnen.
Für den Kunstpreis einigte sich die Jury auf ein Projekt, das von zwei Künstlerinnen konzipiert und realisiert wurde.
Unter dem Thema „Waschzwang und Erleuchtung“ plädieren Micha Stephanie und Bettina Ulitzka - Allali, aka Mama Products, für die Re-Spiritualisierung profaner Haushaltskomplexe. Objekte wie „Textiles Vertrauen“,- eine Wäschespinne mit getrockneten Fotos von Reizwäsche, provozieren auch zur Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Wäschereiz“. Die prämierte Installation ist im Schaufenster der Waschbar, Ottenser Hauptstraße 56, ausgestellt.

Begründung der Jury:
Micha Stephani & Bettina Ulitzka-Allali haben die Waschbar in der Ottenser Hauptstraße unter dem Motto „Waschzwang und Erleuchtung“ phantasievoll gestaltet, getränkt mit ironischen und absurden Aspekten. Die Künstlerinnen haben die Produkte Ihrer vielfältigen Assoziationen zu ihrem Motto über den gesamten Raum verteilt und diesen in einen weiterhin als Waschbar funktionierenden Kunstraum verwandelt: eine Wäschespinne mit getrockneten Fotos von Reizwäsche, ein auf ihre Weise „bearbeitetes“ Bügelbrett;  Piktogramme von mystischen Symbolen und Textilpflege-Symbole; sie offenbaren gemeinsame Ursprünge bei meditativer Betrachtung durch das Auge der Waschmaschine. Der Film „Waschmaschine“, der anstelle der sonst üblichen Fußballübertragungen gesehen werden kann, zeigt einen ganz eigenen Rhythmus der Waschtrommel. Das Unterhaltsame kombiniert mit Überraschendem und Tiefsinnigem und die ironische Auseinandersetzung mit dem Motto, auf die der Besucher und Benutzer der Waschbar trifft, hat die Jury überzeugt.
Die Künstlerinnen sind mit diesem Projekt ihrem künstlerischen Metier treu geblieben.  Über ihre Arbeiten sagen sie: „Was wir auskochen und zerbügeln berührt den Alltag und die Allnacht von Haushalts- und Schönheitspflege sowie spirituelles Gesundheitswesen und lustvolles Wohlergehen.“

 

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